Mediale Narrative im Redaktionsalltag

Wie entstehen Mediale Narrative und/oder Migrationsnarrative in Redaktionen großer Medienhäuser? Gibt es ein journalistisches Problembewusstsein? Und wie könnte man dem begegnen? Eine qualitative Interviewstudie des KVVZ liefert Antworten: “Journalist*innen in Deutschland sind sich problematischer Migrationsnarrative überwiegend sehr bewusst, und arbeiten ihnen im Redaktionsalltag teils aktiv entgegen. Das zeigt ein neues, qualitatives Interviewpaper, das die Arbeitsgruppe…

Wie entstehen Mediale Narrative und/oder Migrationsnarrative in Redaktionen großer Medienhäuser? Gibt es ein journalistisches Problembewusstsein? Und wie könnte man dem begegnen? Eine qualitative Interviewstudie des KVVZ liefert Antworten:

“Journalist*innen in Deutschland sind sich problematischer Migrationsnarrative überwiegend sehr bewusst, und arbeiten ihnen im Redaktionsalltag teils aktiv entgegen. Das zeigt ein neues, qualitatives Interviewpaper, das die Arbeitsgruppe Narrative Change im Rahmen des Kooperationsverbunds Vielfalt und Zusammenhalt (KVVZ) zusammengestellt hat. Entscheidend für den Spielraum, den Journalist*innen für differenzierte Berichterstattung haben, ist demnach weniger die individuelle Haltung als die strukturelle Verfasstheit ihrer Redaktion.

Für das Paper führte die Arbeitsgruppe acht leitfadengestützte Interviews mit Journalist*innen aus lokalen, regionalen und überregionalen Medienhäusern, von der Regionalzeitung über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bis zur Nachrichtenagentur. Wiederkehrende Deutungsmuster wie das Nützlichkeits- oder das Bedrohungsnarrativ sind demnach in Redaktionen weiterhin präsent, werden von vielen Journalist*innen jedoch erkannt und bewusst hinterfragt.”

Die Studie findet ihr hier.